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Etappen

Hier stellen wir die vier Etappen, die uns durch die Mitte Österreichs führen vor. Die Kilometer und Höhenmeterangaben können unter Umständen leicht von den Originalwerten abweichen!
Etappe 1: Bischofshofen – Seeboden
Etappe 2: Seeboden – Gröbming
Etappe 3: Gröbming – Liezen
Etappe 4: Liezen – Bischofshofen


1. Etappe: Bischofshofen – Seeboden / 176 km / 3.000 Hm

Dieser erste Tagesabschnitt stellt gleich auch die Königsetappe der Rundfahrt dar, da wir die berühmte Großglockner Hochalpenstraße bezwingen werden. Insagesamt sind heute rund 2.900 Hm auf etwas mehr als 170 km zurückzulegen.
Nachdem uns Salzburgs Landeshauptfrau Mag. Gabriele Burgstaller in Bischofshofen verabschiedet hat, führt unser Weg der Salzach aufwärts folgend über Sankt Johann im Pongau und Schwarzach nach Bruck an der Großglocknerstraße. Hier beginnt der lange, kräftezehrende Anstieg hinauf zum Fuscher Törl. Oben angekommen haben wir den härtesten Teil des Tages bereits hinter uns und es ist Zeit die Kohlenhydratspeicher wieder aufzufüllen.
Danach geht es von der Fuscher Lacke noch hinauf zum Hochtor, dem höchsten Punkt unserer Runde, bevor die lange Abfahrt ins Mölltal folgt, die nur durch einen kurzen Zwischenanstieg zum Kasereck unterbrochen wird. In Heiligenblut können wir hoffentlich den legendären Blick auf die Ortskirche und den Großglockner genießen, bevor wir – nur noch von wenigen kleinen Gegensteigungen gebremst – leicht abfallend dem Ziel vor der Kulisse des Landmarktes in Seeboden entgegenstreben und unsere Zimmer im Moserhof beziehen.


Das Höhenprofil wurde mit dem quaeldich.de-Tourenplaner erzeugt


2. Etappe: Seeboden – Gröbming (Tunzendorf) / 132 km / 2.450 Hm

Nach dem Strapazen vom Vortag sind wir froh, dass die heutige Etappe deutlich kürzer ist, wenngleich sie auch nicht viel einfacher werden wird, denn mit dem Katschberg und dem Radstäder Tauern wollen zwei vollwertige Alpenpässe überwunden werden.
Vom Start weg geht es kontinuierlich im Liesertal bergauf. Wir durchqueren Gmünd und erreichen schließlich in Rennweg, am Fuße des Katschbergs. Ab hier stellen sich uns die ersten wirklich steilen Rampen in den Weg – zum Glück nur auf weniger als sechs Kilometern.
Nach der Abfahrt erreichen wir den Lungau und schon wenig später die ersten Steigungen in Richtung Radstädter Tauern, auch wenn der richtige Anstieg erst später beginnt. Durch Mauterndorf hindurch nähern wir uns immer mehr dem zweiten Hindernis des Tages, doch erst hinter Tweng wird es ernst. Der Anstieg ist jedoch deutlich einfacher als der vorgangegangene, dennoch werden wir oben froh sein, dass der Hauptteil des Tages hinter uns liegt.
Kurz vor Radstadt biegen wir Richtung Forstau ab und sehen uns mit dem letzten Hindernis des Tages, den rund drei Kilometer langen Anstieg nach Löbenau, konfrontiert. Ab dort geht es jedoch fast nur noch bergab, bis wir schließlich am Hauptplatz in Gröbiming einfahren und uns feiern lassen. Die letzten Meter zum Quatier führen dann bergab nach Tunzendorf nahe Gröbming, wo wir unsere Etappe beim Tunzendorferwirt endgültig beenden.


Das Höhenprofil wurde mit dem quaeldich.de-Tourenplaner erzeugt


3. Etappe: Gröbming (Tunzendorf) – Liezen / 148 km / 2.000 Hm

In einer weiten Schleife überqueren wir heute zwei Mal die Niederen Tauern, indem wir den Sölkpass und den Triebener Tauern unter die Räder nehmen.
Nach kurzer Einrollphase beginnt bereits der mehrgeteilte Anstieg zum Sölkpass in Stein an der Enns. Anfangs geht es rund fünf Kilometer steiler bergauf, bevor die Steigung bei Größsölk nachlässt und wir die Schönheit des Sölktals genießen können. Hinter Sankt Nikolai im Sölktal steht wieder Schwerstarbeit an, denn die Steigungen liegen hier längere Zeit im zweistelligen Bereich und wir werden spüren, dass wir bereits den dritten Tag in Folge auf dem Rad sitzen.
Die Schönheit dieser Region hilft uns jedoch, dass der Anstieg erträglicher wird und schließlich eröffnet sich der Blick nach Süden und die Abfahrt beginnt. Auf dieser schmalen Straße ist erhöhte Vorsicht geboten! Über Sankt Peter am Kammersberg erreichen wir bei Katsch an der Mur das Murtal und folgen ab hier der Mur abwärts fast bis Judenburg – jedoch auf wenig befahrenen kleinen Straßen.
Der folgende Anstieg zum Triebener Tauern ist relativ einfach, jedoch mit über 30 km ziemlich lang. In der Ortschaft Hohentauern ist der höchste Punkt schließlich erreicht und uns stehen nur noch rund 30 abfallende Kilometer bevor. In Liezen fahren wir am Kulturhausplatz ein und erreichen dann unsere Unterkunft im Hotel Restaurant Schnuderl noch bevor der Tacho die 150 km-Marke überschreitet.



Das Höhenprofil wurde mit dem quaeldich.de-Tourenplaner erzeugt


4. Etappe: Liezen – Bischofshofen / 124 km / 1.450 Hm

Der letzte Tag soll eine Art „Tour d'honneur” werden! Nicht nur aus diesem Grund steht heute die kürzeste Etappe auf dem Programm, schließlich wollen wir ja auch das Ziel freudestrahlend und glücklich erreichen und nicht völlig am Boden zerstört von den Herausforderungen.
Zwischen Liezen und Stainach bleiben wir im Ennstal und haben nur wenige Höhenmeter zu bewältigen, doch sobald wir das Ennstal verlassen und hinauf Richtung Bad Mitterndorf streben ändert sich das schlagartig. Doch allzulange dauert der Anstieg nicht und wir rollen bald hinunter nach Bad Aussee, von wo aus wir die deutlich leichtere Seite des Koppenpasses in Angriff nehmen und dann auch das vierte Bundesland unserer Tour erreichen.
Schließlich folgt die Abfahrt hinunter zum Hallstätter See, dem wir bis Gosauzwang folgen. Der letzte echte Pass der Tour liegt nun vor uns, der Pass Gschütt. Nachdem wir Gosau passiert haben folgen drei schwere Kilometer hinauf zur Passhöhe.
Wer jedoch glaubt, dass wir nun nur noch gemütlich dem Ziel entgegenrollen der irrt sich: Gleich nach dem Ende der Abfahrt im Lammertal müssen wir wieder selbst für unser Vorwärtskommen sorgen. Unterbrochen von einer längeren Zwischenabfahrt streben wir dem letzten Hochpunkt bei Sankt Martin im Tennengebirge entgegen. Die Steigung ist jedoch sehr human und die Stimmung und das Wetter lassen hoffentlich auch nichts zu wünschen übrig.
Spätestens in Sankt Martin wird die ganze Gruppe zusammenwarten und wir werden – vorbehaltlich anderer Auflagen durch die Behörden – gemeinsam die letzten 20 km hinab nach Bischofshofen zurücklegen. Am Zielort sorgt der örtliche Fremdenverkehrsverein für unser leibliches Wohl.




Das Höhenprofil wurde mit dem quaeldich.de-Tourenplaner erzeugt


Da wir die Rundfahrt nicht in ein Rennen ausarten lassen wollen, verzichten wir hier bewusst auf einen GPS-Download der Strecken!


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