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2009
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Etappen

Hier stellen wir die fünf Etappen, die uns durch die Mitte Österreichs führen vor. Die Kilometer und Höhenmeterangaben können unter Umständen etwas von den Originalwerten abweichen!

Auf 726 km sind 12.420 Hm und zehn Pässe verteilt:
Etappe 1: Salzburg – Zell am See
Etappe 2: Zell am See – Spittal an der Drau
Etappe 3: Spittal an der Drau – Gröbming
Etappe 4: Gröbming – Liezen
Etappe 5: Liezen – Salzburg


1. Etappe: Salzburg – Zell am See / 135 km / 2.050 Hm

Obwohl wir alle topmotiviert am Start stehen werden, steht zum Beginn die kürzeste Etappe auf dem Programm. Von Salzburg aus folgen wir der Salzach aufwärts und haben nur wenige Höhenmeter zu bewältigen. Über Hallein und Kuchl ist Golling schnell erreicht. Hier biegen wir ins Lammertal ein und folgen diesem aufwärts über Scheffau und Voglau. Hinter Abtenau folgt eine kurze Zwischenabfahrt, bevor es nach Sankt Martin am Tennengebirge weiter hinauf geht. Im letzten Jahr der letzte Hochpunkt, so ist diese Ortschaft im Jahr 2010 der Auftakt zu den Höhepunkten der Tour. Wir lassen uns davon nicht lange beeindrucken und rollen hinab nach Bischofshofen.
Hier beginnt der Anstieg zum Dientner Sattel, der uns mit zweistelligen Steigungsprozenten hinter Mühlbach ganz schön ins Schwitzen bringen wird, doch das Panorama des Hochkönigs lässt uns die Anstrengung leichter bewältigen. Auf einen Anstieg folgt bekanntlich eine Abfahrt, also nichts wie hinab nach Dienten. Von dort ist es nicht mehr weit zum Filzensattel, der somit den dritten Anstieg des Tages darstellt. Vom Pass geht es fast nur noch bergab bis ins Tagesziel Zell am See, wo wir beim Waldhof nächtigen.


Das Höhenprofil wurde mit dem quaeldich.de-Tourenplaner erzeugt


2. Etappe: Zell am See – Spittal an der Drau / 137 km / 2.540 Hm

Dieser zweite Tagesabschnitt stellt die Königsetappe der Rundfahrt dar, da wir die berühmte Großglockner Hochalpenstraße bezwingen werden. Insgesamt sind heute rund 2.500 Hm auf etwa 137 km zurückzulegen.
Von Zell am See erreichen wir schnell Bruck an der Großglocknerstraße. Hier beginnt der lange, kräftezehrende Anstieg hinauf zum Fuscher Törl. Oben angekommen haben wir den härtesten Teil des Tages bereits hinter uns und es ist Zeit die Kohlenhydratspeicher wieder aufzufüllen.
Danach geht es von der Fuscher Lacke noch hinauf zum Hochtor, dem höchsten Punkt unserer Runde, bevor die lange Abfahrt ins Mölltal folgt, die nur durch einen kurzen Zwischenanstieg zum Kasereck unterbrochen wird. In Heiligenblut können wir hoffentlich den legendären Blick auf die Ortskirche und den Großglockner genießen, bevor wir – nur noch von wenigen kleinen Gegensteigungen gebremst – leicht abfallend dem Ziel in Spittal an der Drau entgegenstreben und unsere Zimmer im Erlebnis-Post Stadthotel beziehen.


Das Höhenprofil wurde mit dem quaeldich.de-Tourenplaner erzeugt


3. Etappe: Spittal an der Drau – Gröbming (Tunzendorf) / 146 km / 2.730 Hm

Vom Papier her steht heute die stärkste Etappe am Programm, denn mit dem Schönfeldsattel und dem Radstäder Tauern wollen zwei vollwertige Alpenpässe überwunden werden.
Vom Start weg geht es kontinuierlich im Liesertal bergauf. Wir durchqueren Gmünd und erreichen schließlich Kremsbrücke, wo wir die Bundesstraße verlassen. Ab Vorderkrems wird es ernst und spätestens die letzten beiden Kilometer zur Passhöhe kosten uns alle einige Körner.
Nach der Abfahrt erreichen wir den Lungau und schon wenig später die ersten Steigungen in Richtung Radstädter Tauern, auch wenn der richtige Anstieg erst später beginnt. Durch Mauterndorf hindurch nähern wir uns immer mehr dem zweiten Hindernis des Tages, doch erst hinter Tweng wird es ernst. Der Anstieg ist jedoch deutlich einfacher als der vorgangegangene, dennoch werden wir oben froh sein, dass der Hauptteil des Tages hinter uns liegt.
Kurz vor Radstadt biegen wir Richtung Forstau ab und sehen uns mit dem letzten Hindernis des Tages, den rund drei Kilometer langen Anstieg nach Löbenau, konfrontiert. Ab dort geht es jedoch fast nur noch bergab, bis wir schließlich am Hauptplatz in Gröbiming einfahren und uns feiern lassen. Die letzten Meter zum Quartier führen dann bergab nach Tunzendorf nahe Gröbming, wo wir unsere Etappe beim Tunzendorferwirt endgültig beenden.


Das Höhenprofil wurde mit dem quaeldich.de-Tourenplaner erzeugt


4. Etappe: Gröbming (Tunzendorf) – Liezen / 137 km / 2.640 Hm

In einer weiten Schleife überqueren wir heute zwei Mal die Niederen Tauern, indem wir den Sölkpass und den Triebener Tauern unter die Räder nehmen.
Nach kurzer Einrollphase beginnt bereits der mehrgeteilte Anstieg zum Sölkpass in Stein an der Enns. Anfangs geht es rund fünf Kilometer steiler bergauf, bevor die Steigung bei Größsölk nachlässt und wir die Schönheit des Sölktals genießen können. Hinter Sankt Nikolai im Sölktal steht wieder Schwerstarbeit an, denn die Steigungen liegen hier längere Zeit im zweistelligen Bereich und wir werden spüren, dass wir bereits den vierten Tag in Folge auf dem Rad sitzen.
Die Schönheit dieser Region hilft uns jedoch, dass der Anstieg erträglicher wird und schließlich eröffnet sich der Blick nach Süden und die Abfahrt beginnt. Auf dieser schmalen Straße ist erhöhte Vorsicht geboten! In Sankt Peter am Kammersberg treten wir hinauf in die Vorder Pöllau und schließlich folgt hinter Oberzeiring der Anstieg zum Hocheggerwirt. Nach der Abfahrt treffen wir auf die Strecke, die vom Murtal nach Hohentauern hinauf zieht.
Der folgende Anstieg zum Triebener Tauern ist relativ einfach, jedoch mit über 30 km ziemlich lang. In der Ortschaft Hohentauern ist der höchste Punkt schließlich erreicht und uns stehen nur noch rund 30 abfallende Kilometer bevor. In Liezen fahren wir am Kulturhausplatz ein und erreichen dann unsere Unterkunft im Hotel Restaurant Schnuderl kurz bevor der Tacho die 150 km-Marke überschreitet.



Das Höhenprofil wurde mit dem quaeldich.de-Tourenplaner erzeugt


5. Etappe: Liezen – Salzburg / 167 km / 2.360 Hm

Der letzte Tag soll eine Art „Tour d'honneur” werden, doch trotzdem steht heute die längste Etappe auf dem Programm! Dennoch wollen wir ja auch das Ziel freudestrahlend und glücklich erreichen und nicht völlig am Boden zerstört von den Herausforderungen.
Zwischen Liezen und Stainach bleiben wir im Ennstal und haben nur wenige Höhenmeter zu bewältigen, doch sobald wir das Ennstal verlassen und hinauf Richtung Bad Mitterndorf streben ändert sich das schlagartig. Doch allzulange dauert der Anstieg nicht und wir rollen bald hinunter nach Bad Aussee, von wo aus wir die deutlich leichtere Seite des Koppenpasses in Angriff nehmen und dann auch das vierte Bundesland unserer Tour erreichen.
Schließlich folgt die Abfahrt hinunter zum Hallstätter See, dem wir bis Gosauzwang folgen. Der Pass Gschütt liegt nun vor uns. Nachdem wir Gosau passiert haben folgen drei schwere Kilometer hinauf zur Passhöhe.
Wer jedoch glaubt, dass wir nun nur noch gemütlich dem Ziel entgegenrollen der irrt sich: Gleich nach dem Ende der Abfahrt im Lammertal müssen wir wieder selbst für unser Vorwärtskommen sorgen. Der letzte Pass der Rundfahrt wird auf der Postalmstraße am Lienbachsattel erreicht. Ein schöner Anstieg, bei dem wir nochmals die wundervolle Landschaft genießen können und schon fast die letzten Reserven aufbieten.
Vom Almgebiet geht es hinunter zum Wolfgangsee, an dem wir entlang rollen. Hinter Sankt Gilgen müssen wir nochmals bergauf zum Fuschlsee, bevor die letzten abfallenden Kilometer hinunter nach Salzburg folgen. Irgendwo hier werden wir wohl beide Gruppen zusammenführen und dann gemeinsam dem Ziel entgegentreten.




Das Höhenprofil wurde mit dem quaeldich.de-Tourenplaner erzeugt


Für Interessierte bieten wir nach Abschluss des Genehmigungsverfahrens die GPS-Tracks ab etwa zwei Wochen vor der Rundfahrt zum Download an.


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