Etappen
Hier stellen wir die fünf Etappen, die uns durch die Mitte Österreichs führen vor. Die Kilometer und Höhenmeterangaben
können unter Umständen etwas von den Originalwerten abweichen!
Auf 726 km sind 12.420 Hm und zehn Pässe verteilt:
Etappe 1: Salzburg – Zell am See
Etappe 2: Zell am See – Spittal an der Drau
Etappe 3: Spittal an der Drau – Gröbming
Etappe 4: Gröbming – Liezen
Etappe 5: Liezen – Salzburg
1. Etappe: Salzburg – Zell am See / 135 km / 2.050 Hm
Obwohl wir alle topmotiviert am Start stehen werden, steht zum Beginn die kürzeste Etappe auf
dem Programm. Von Salzburg aus folgen wir der Salzach aufwärts und haben nur wenige Höhenmeter
zu bewältigen. Über Hallein und Kuchl ist Golling schnell erreicht. Hier biegen wir ins Lammertal ein
und folgen diesem aufwärts über Scheffau und Voglau. Hinter Abtenau folgt eine kurze Zwischenabfahrt, bevor
es nach Sankt Martin am Tennengebirge weiter hinauf geht. Im letzten Jahr der letzte Hochpunkt, so ist diese
Ortschaft im Jahr 2010 der Auftakt zu den Höhepunkten der Tour. Wir lassen uns davon nicht lange beeindrucken und
rollen hinab nach Bischofshofen.
Hier beginnt der Anstieg zum Dientner Sattel, der uns mit zweistelligen Steigungsprozenten hinter Mühlbach ganz
schön ins Schwitzen bringen wird, doch das Panorama des Hochkönigs lässt uns die Anstrengung leichter bewältigen.
Auf einen Anstieg folgt bekanntlich eine Abfahrt, also nichts wie hinab nach Dienten. Von dort ist es nicht mehr
weit zum Filzensattel, der somit den dritten Anstieg des Tages darstellt. Vom Pass geht es fast nur noch bergab bis
ins Tagesziel Zell am See, wo wir beim Waldhof nächtigen.
Das Höhenprofil wurde mit dem
quaeldich.de-Tourenplaner erzeugt
2. Etappe: Zell am See – Spittal an der Drau / 137 km / 2.540 Hm
Dieser zweite Tagesabschnitt stellt die Königsetappe der Rundfahrt dar, da wir die
berühmte Großglockner Hochalpenstraße bezwingen werden. Insgesamt sind heute rund 2.500 Hm auf
etwa 137 km zurückzulegen.
Von Zell am See erreichen wir schnell Bruck an der Großglocknerstraße. Hier beginnt der lange,
kräftezehrende Anstieg hinauf zum Fuscher Törl. Oben angekommen haben wir den härtesten Teil des Tages
bereits hinter uns und es ist Zeit die Kohlenhydratspeicher wieder aufzufüllen.
Danach geht es von der Fuscher Lacke noch hinauf zum Hochtor, dem höchsten Punkt unserer Runde, bevor
die lange Abfahrt ins Mölltal folgt, die nur durch einen kurzen Zwischenanstieg zum Kasereck unterbrochen
wird. In Heiligenblut können wir hoffentlich den legendären Blick auf die Ortskirche und den Großglockner
genießen, bevor wir – nur noch von wenigen kleinen Gegensteigungen gebremst – leicht abfallend
dem Ziel in Spittal an der Drau entgegenstreben und unsere Zimmer im
Erlebnis-Post Stadthotel beziehen.
Das Höhenprofil wurde mit dem
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3. Etappe: Spittal an der Drau – Gröbming (Tunzendorf) / 146 km / 2.730 Hm
Vom Papier her steht heute die stärkste Etappe am Programm, denn mit dem Schönfeldsattel und dem
Radstäder Tauern wollen zwei vollwertige Alpenpässe überwunden werden.
Vom Start weg geht es kontinuierlich im Liesertal bergauf. Wir durchqueren Gmünd und erreichen schließlich
Kremsbrücke, wo wir die Bundesstraße verlassen. Ab Vorderkrems wird es ernst und spätestens die letzten beiden
Kilometer zur Passhöhe kosten uns alle einige Körner.
Nach der Abfahrt erreichen wir den Lungau und schon wenig später die ersten Steigungen in Richtung Radstädter
Tauern, auch wenn der richtige Anstieg erst später beginnt. Durch Mauterndorf hindurch nähern wir uns immer
mehr dem zweiten Hindernis des Tages, doch erst hinter Tweng wird es ernst. Der Anstieg ist jedoch deutlich
einfacher als der vorgangegangene, dennoch werden wir oben froh sein, dass der Hauptteil des Tages hinter uns
liegt.
Kurz vor Radstadt biegen wir Richtung Forstau ab und sehen uns mit dem letzten Hindernis des Tages, den rund
drei Kilometer langen Anstieg nach Löbenau, konfrontiert. Ab dort geht es jedoch fast nur noch bergab, bis wir
schließlich am Hauptplatz in Gröbiming einfahren und uns feiern lassen.
Die letzten Meter zum Quartier führen dann
bergab nach Tunzendorf nahe Gröbming, wo wir unsere Etappe beim
Tunzendorferwirt endgültig beenden.
Das Höhenprofil wurde mit dem
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4. Etappe: Gröbming (Tunzendorf) – Liezen / 137 km / 2.640 Hm
In einer weiten Schleife überqueren wir heute zwei Mal die Niederen Tauern, indem wir den Sölkpass und den
Triebener Tauern unter die Räder nehmen.
Nach kurzer Einrollphase beginnt bereits der mehrgeteilte Anstieg zum Sölkpass in Stein an der Enns. Anfangs
geht es rund fünf Kilometer steiler bergauf, bevor die Steigung bei Größsölk nachlässt und wir die Schönheit des
Sölktals genießen können. Hinter Sankt Nikolai im Sölktal steht wieder Schwerstarbeit an, denn die Steigungen liegen
hier längere Zeit im zweistelligen Bereich und wir werden spüren, dass wir bereits den vierten Tag in Folge auf dem
Rad sitzen.
Die Schönheit dieser Region hilft uns jedoch, dass der Anstieg erträglicher wird und schließlich eröffnet sich
der Blick nach Süden und die Abfahrt beginnt. Auf dieser schmalen Straße ist erhöhte Vorsicht geboten! In Sankt
Peter am Kammersberg treten wir hinauf in die Vorder Pöllau und schließlich folgt hinter Oberzeiring der Anstieg zum
Hocheggerwirt. Nach der Abfahrt treffen wir auf die Strecke, die vom Murtal nach Hohentauern hinauf zieht.
Der folgende Anstieg zum Triebener Tauern ist relativ einfach, jedoch mit über 30 km ziemlich lang. In
der Ortschaft Hohentauern ist der höchste Punkt schließlich erreicht und uns stehen nur noch rund 30 abfallende
Kilometer bevor. In Liezen fahren wir am Kulturhausplatz ein und erreichen dann unsere Unterkunft im
Hotel Restaurant Schnuderl kurz bevor der Tacho
die 150 km-Marke überschreitet.
Das Höhenprofil wurde mit dem
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5. Etappe: Liezen – Salzburg / 167 km / 2.360 Hm
Der letzte Tag soll eine Art „Tour d'honneur” werden, doch trotzdem steht heute die längste
Etappe auf dem Programm! Dennoch wollen wir ja auch das Ziel freudestrahlend und
glücklich erreichen und nicht völlig am Boden zerstört von den Herausforderungen.
Zwischen Liezen und Stainach bleiben wir im Ennstal und haben nur wenige Höhenmeter zu bewältigen, doch
sobald wir das Ennstal verlassen und hinauf Richtung Bad Mitterndorf streben ändert sich das schlagartig.
Doch allzulange dauert der Anstieg nicht und wir rollen bald hinunter nach Bad Aussee, von wo aus wir die
deutlich leichtere Seite des Koppenpasses in Angriff nehmen und dann auch das vierte Bundesland unserer
Tour erreichen.
Schließlich folgt die Abfahrt hinunter zum Hallstätter See, dem wir bis Gosauzwang folgen. Der Pass Gschütt
liegt nun vor uns. Nachdem wir Gosau passiert haben folgen drei schwere Kilometer hinauf zur Passhöhe.
Wer jedoch glaubt, dass wir nun nur noch gemütlich dem Ziel entgegenrollen der irrt sich: Gleich nach dem
Ende der Abfahrt im Lammertal müssen wir wieder selbst für unser Vorwärtskommen sorgen. Der letzte Pass der
Rundfahrt wird auf der Postalmstraße am Lienbachsattel erreicht. Ein schöner Anstieg, bei dem wir nochmals die
wundervolle Landschaft genießen können und schon fast die letzten Reserven aufbieten.
Vom Almgebiet geht es hinunter zum Wolfgangsee, an dem wir entlang rollen. Hinter Sankt Gilgen müssen wir nochmals
bergauf zum Fuschlsee, bevor die letzten abfallenden Kilometer hinunter nach Salzburg folgen. Irgendwo hier werden
wir wohl beide Gruppen zusammenführen und dann gemeinsam dem Ziel entgegentreten.
Das Höhenprofil wurde mit dem
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Für Interessierte bieten wir nach Abschluss des Genehmigungsverfahrens die GPS-Tracks ab etwa zwei Wochen vor der
Rundfahrt zum Download an.
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